Das Gartenjahr
Im Oktober liegt das Laub auf dem Weg, nicht im Kalender.
Am Damm weht es früher als im Innenhof. Wer anruft, weil „der Herbst da ist“, bekommt von uns die Gegenfrage: Liegt es nass auf dem Pflaster oder hängt es noch in der Hainbuche? Davon hängt ab, ob der Rechen reicht oder ob wir die Hecke noch einmal anfassen.
Winterdienst auf dem Kurt-Schumacher-Damm machen wir nicht. Dachrinnen auch nicht. Was im Garten liegt und mit Schubkarre weggeht, ja.
Frühjahr heißt: Pflaster fegen, Hecke kontrollieren, Beet sehen.
Der Vorhof auf dem Foto ist typisch für die Zeile: Platten, ein Rad, die Hecke als Abgrenzung zur Nachbarschaft. Im März ziehen wir Unkraut aus den Fugen, nur wenn Sie das wollen. Die Hecke bleibt stehen, bis der Frost raus ist. Termine nach Wetter, nicht nach einer App.
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Sommer und der Rest
Mähen, wenn der Rasen über die Kante kriecht. Gießen übernimmt, wer da wohnt; wir stellen keine Tanks auf. Im Hochsommer schneiden wir Hecken nur, wenn Vögel nicht mehr brüten — das sehen wir vor Ort, nicht von der Straße.
Wer uns im Januar wegen eines Formschnittes anruft: wir sagen Absage und einen Monat, in dem es Sinn hat. Die Fläche fotografieren wir nicht fürs Netz. Sie liegt in Reinickendorf, 13405, und bleibt privat.
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